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Zeitzeugengespräch mit Frau Raisman – Klassen 10a und 10b

Am 31.1.14 kam Frau Raisman zu uns an die Schule. Sie berichtete über das Leben im jüdischen Ghetto Minsk (heutiges Weißrussland). Da sie nicht so gut deutsch sprechen kann, hatte sie einen Dolmetscher dabei. Sie erzählte uns wie das Leben im Ghetto war, also was sie dort gegessen haben, was sie getrunken haben, wie viele Menschen in einem Haus gelebt haben usw. Sie erzählte uns, dass sie mit drei weiteren Familien in einem Raum zusammen gelebt haben. Sie lebte mit ihrer Mutter und ihrem Vater zusammen, ihr Bruder war nicht im Ghetto, er war verschollen. Ihre Mutter hatte für ihre Tochter einen Fluchtplan organisiert. An einem Abend flüchtete sie, indem sie unter einem Stacheldrahtzaun hindurch kroch. Da war sie noch ein kleines Kind. Ein Bauer holte sie ab und brachte sie zu einer Familie. Ab diesem Zeitpunkt lebte sie bei mehreren Familien und musste immer wieder umziehen, damit man sie nicht entdeckte, bis der Krieg zu Ende war und sie und ihre Familie sich wieder sehen konnten.

Mecnun, Sascha, Önder Klasse 10a

 

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